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Origins

Herkunft

Wohin soll ihre Reise gehen? Jeder Kaffee hat seinen eigenen Charakter und seine einzigartigen Aromen. Diese werden durch die Anbauregion, die Anbauhöhe, das sogenannte „Terroir“, die Erntemethode und die Aufbereitungsart bestimmt. Erkunden Sie den Kaffeegürtel und erfahren Sie mehr über das Profil und die Nuancen, die jeden Kaffee so einzigartig machen.

Amerika

 Hawaii

Hawaii

Hawaii  - Die paradiesischen Vulkaninseln des Nordpazifiks: Hawaii ist berühmt für seinen Kona Kaffee, der im Kona Distrikt auf nährstoffreicher Lava Erde angebaut wird. Er ist einer der teuersten Kaffees der Welt.

In Hawaii werden Kaffees auf fünf verschiedenen Inseln und in unterschiedlichen Höhenlagen angebaut. Daher gibt es eine Vielzahl an Aromen: Sehr dezent fruchtig, Milchschokolade, süss mit einer Zimtnote im Abgang.

Die Kaffees schmecken sauber und  besitzen einen leichten bis mittleren Körper. Die Säure ist mild und ausgewogen.

Höhe:
600 - 1’100m.ü.M.
Ernte:
September bis März
Varietäten:
Bourbon, Typica, Caturra, Cataui, Mondo Novo, Sachimor, Mokka
Aufbereitung:
Gewaschen, ungewaschen
Regionen:
Kona, Kauai, Oahu, Maui, Kula, Waikapu, Kipahulu, Kaulapuu, Kau, Puna, Hamakua
Produktion:
43'000 Sack
Jamaica

Jamaica

Jamaika ist eines der bekanntesten Anbaugebiete. Der Kaffee aus Jamaika gehört zu den teuersten Kaffees überhaupt und wird in kleinen Holzfässern exportiert. 1981 hat UCC unsere erste Kaffeeplantage in den Blue Mountains etabliert, «Craighton
Estate» wurde ursprünglich 1765 gegründet und gehört heute fast schon zum «nationalen Kulturerbe».

Der Kaffee aus Jamaika wächst hauptsächlich in der Blue Mountain Region. Diese Bergkette ist regelmässig im Nebel eingehüllt. So können die Bohnen im kühlen Klima langsam reifen und ihr volles Aroma entwickeln.

Der Kaffee schmeckt mild, sauber und zeichnet sich durch seine dezente Süsse aus. Er weist Noten von Nüssen und Tabak auf.

Höhe:
450- 1’500m.ü.M.
Ernte:
September bis März
Varietäten:
Jamaica Blue Mountain (Typica), Typica
Aufbereitung:
Gewaschen
Regionen:
Blue Mountain
Produktion:
18'000 Sack
Costa Rica

Costa Rica

Costa Rica - Das Paradies zwischen der Karibik und dem Pazifik. Die Kaffees in Costa Rica wachsen seit mehr als 200 Jahren auf vulkanischen Böden. Ein Land mit einer starken Kaffeekultur und über 50’000 Kaffeebauern.
Kaffees aus Costa Rica bieten - dank dem vulkanischen Boden - eine Vielzahl an Aromen: Fruchtig (Zitrusfrüchte), karamellartige Süsse.

Sie schmecken sehr sauber und besitzen einen eher leichten Körper. Die Säure ist mild und ausgewogen.

Höhe:
500 - 1’900m ü.M.
Ernte:
Oktober bis März
Varietäten:
Caturra, Catuai, Sarchi, Bourbon, Geisha, Mundo Novo, Sachimor 
Aufbereitung:
Gewaschen, pulped natural
Regionen:
Central Valley, West Valley (Monte Christol), Tarrazu, Tres Rios, Orosi, Brunca, Turrialba, Guanacaste
Produktion:
1.4 Mio. Sack
Nicaragua

Nicaragua

Nicaragua – Das Land der tausend Vulkane. Während dem Bürgerkrieg war der Kaffeeexport in die USA verboten. Aktuell nimmt der Anbau wieder zu, wobei der Anbau Familiensache ist.
Kaffees aus Nicaragua weisen eine sehr hohe Komplexität auf: Zitrusnoten, fruchtig, Papaya und Aprikose, schokoladig.

Sie besitzen ein sehr ausgewogenes Aroma, einen mittleren bis kräftigen Körper, und weisen eine ausgeprägte klare Zitrussäure auf.

Höhe:
1’000 - 1’700m ü.M.
Ernte:
Oktober bis Dezember
Varietäten:
Typica, Bourbon, Maragogype, Caturra, Pacas
Aufbereitung:
Gewaschen
Regionen:
Jinotega, Matagalpa, Nueva Segovia
Produktion:
1.5 Mio. Sack
Honduras

Honduras

Honduras – Trotz Umweltkatastrophen und schwierigen Anbaubedingungen ist Honduras das grösste Anbauland von Arabica in Zentralamerika. Im Gegensatz zu seinen Nachbarländern hat es das Potential zum Wachstum.
Kaffees aus Honduras erleben wir in einer grossen Fülle an Aromen: Von karamellartige Süsse mit einer milden Säure und einem kräftigen Körper. Perfekt als Basis für einen Espresso, bis hin zu sehr fruchtig, mit ausgeprägter Säure und einem starken, natürlichen Rohrzuckergeschmack.

Höhe:
1’200 - 1’700m ü.M.
Ernte:
November bis Mai
Varietäten:
Bourbon, Typica, Caturra, Catuai
Aufbereitung:
Gewaschen
Regionen:
Copan, Marcala, Santa Barbara, Ocotopeque
Produktion:
4.2 Mio. Sack
El Salvador

El Salvador

El Salvador –  Ein Land der Superlativen. Der Name entstand dem Spanischen und bedeutet «Der Heilad». Kaffee ist tief in der Kultur verankert.

Kaffees aus El Salvador bieten eine sehr grosse Fülle an Aromen. Sie bieten eine hervorragende Basis für Espresso Mischungen: Leicht fruchtig, karamellartig und schokoladig.

Sie besitzen ein mittleren bis vollen Körper, und weisen eine milde Säure und viel Süsse auf. Bohnen über 900 m.ü.M. nennt man HG (high grown) und über 1’200m SHG (strictly
high grown).

Höhe:
500 - 2’300m ü.M.
Ernte:
Oktober bis März
Varietäten:
Bourbon, Pacas, Pacamara, Caturra, Catauai
Aufbereitung:
Gewaschen
Regionen:
Alpaneca, Lamatepu, Alotepu, Metapan, El Basamo, Quezaltpu, Chichontepec, Volcano, Tepeca, Chinamua, Cacahiatique
Produktion:
0.8 Mio. Sack
Kolumbien

Kolumbien

Kolumbien - Das drittgrösste Kaffeeanbauland und der wichtigste Produzent von, unter perfekten Bedinungen, gewaschen aufbereitetem Kaffee. Kolumbianischer Hochlandkaffee ist ein Genuss für jeden Kaffee-Freund.
Kolumbianische Kaffees bieten eine aussergewöhnlich grosse Fülle an Aromen: Ausgewogen fruchtig, karamellartige Süsse, und Schokoladennoten.

Sie besitzen einen mittleren bis vollen Körper, und weisen eine ausgeprägte Säure auf - abhängig vom Klima in der Anbauregion.

Höhe:
1’300 - 2’300m ü.M.
Ernte:
April bis Juli (Hauptenrte), September bis Dezember (Nebenernte)
Varietäten:
Typica, Caturra, Castillo
Aufbereitung:
Gewaschen
Regionen:
Cauca, Valle de Cauca, Tolima, Huila, Quindio, Risaralda, Nariño, Caldas, Antioquia, Cundinamarca, Santander, Sierra Nevada
Produktion:
10.9 Mio. Sack
Brasilien

Brasilien

Brasilien - Seit mehr als 150 Jahren das grösste Kaffeeanbauland der Welt. Aktuell produziert Brasilien einen Drittel des weltweit konsumierten Kaffees. Kaffee erreichte Brasilien 1727, als Brasilien noch zu Portugal gehörte.

Brasilianische Kaffees zeichnen sich durch zwei Aromen besonders aus: Eine nussige Note und eine karamellartige Süsse.

Sie besitzen einen eher kräftigen, würzigen Körper, und weisen eine milde, ausgewogene Säure auf.

Höhe:
700 - 1’200m ü.M.
Ernte:
Mai bis September
Varietäten:
Mundo Novo, Bourbon, Caturra, Catuai
Aufbereitung:
Hauptsächlich ungewaschen
Regionen:
Bahia, Cerrado, Minas Gerais, Matas de Minas, Espirito Santo, Parana
Produktion:
47.5 Mio. Sack
Peru

Peru

Peru – Für Kaffee aus Peru herrschen sehr hohe Qualitätsstandards im Export. Die meisten Kaffees wachsen im Wald in den Höhen der Anden.

Peruanische Kaffees zeichnen sich durch einen kräftigen und süsslichen Körper aus.

Sie haben eine leichte, florale Note und überzeugen mit einer milde Säure. Dies macht den peruanischen Kaffee zum perfekten Espresso.

Höhe:
1’200 - 2’050m ü.M.
Ernte:
April bis Oktober
Varietäten:
Typica, Bourbon, Caturra, Catimor, Catuai, Mondo Novo, Pacha
Aufbereitung:
Gewaschen
Regionen:
Cajamarca, Junin, Cusco, San Martin
Produktion:
4.2 Mio. Sack

Afrika

 Äthiopien

Äthiopien

Äthiopien - Der Ursprung des Kaffees: äthiopische Kaffees gehören zu den besten Kaffees der Welt. Ein einmaliges, faszinierendes und absolut unvergessliches Geschmackserlebnis.

Äthiopische Kaffees bieten eine sehr grosse Fülle an Aromen: Zitrusnoten, explosiv fruchtig, Bergamotte.

Sie besitzen oftmals ein sehr blumiges Bouquet, einen eher leichten Körper, und weisen eine ausgewogene bis hin zu einer spritzigen Säure auf; je nach Anbaugebiet und Aufbereitungsmethode.

Höhe:
1’400 - 2’200m ü.M.
Ernte:
Oktober bis Januar
Varietäten:
Heirloom
Aufbereitung:
Gewaschen & ungewaschen
Regionen:
Harrar, Djimmah, Sidama, Yirgacheffe, Limmu
Produktion:
6.6 Mio. Sack
Tansania

Tansania

Tansania – Klassisches Afrika. Die Serengeti, der vielleicht bekannteste Nationalparks Afrikas. Das berühmte Kilimandscharo-Massiv mit dem Uhuru-Peak auf dem Berg Kigo ist mit fast 5.900 Metern der höchste Punkt des Kontinents.
Der Kaffee aus Tansania ist ausgewogener als der bekannte Nachbar aus Kenia: Sehr fruchtige Noten (insbesondre Kaffees aus dem Süden sind Fruchtbomben), weinartige Noten,

Sie besitzen ein mittleren, komplexen Körper, und weisen eine ausgewogene bis manchmal sehr spritzige Säure auf.

Höhe:
1’050 – 2’500m ü.M.
Ernte:
Juni bis Dezember
Varietäten:
Bourbon, Typica, Nyara, Kent, Robusta (Bukoba)
Aufbereitung:
Gewaschen, ungewaschen
Regionen:
Kilimanjaro, Arusha, Mbeya, Ruvuma, Tarime, Kigoma
Produktion:
0.8 Mio. Sack
Uganda

Uganda

Uganda – so sagt man – ist die Geburtsstätte des Robustas. Noch heute wachsen Robusta-Bäume wild in den Wäldern und sind vollkommen unbelassen. Churchill beschrieb Uganda einst als «Die Perle Afrikas». Kaffee ist mit 20-30% eines der wichtigsten Exportgüter.

Die besten Arabicas aus Uganda sind äusserst fruchtig und schmecken ausserordentlich intensiv: Fruchtig, «winey», würzig.

Sie schmecken sehr stark, aromatisch und intensiv, abgerundet von einer schönen Säure.

Der Robusta ist stärker und intensiver als derjenige der Nachbarsländer. Zudem ist er sehr würzig und weist einen sehr intensiven Körper auf.

Höhe:
Arabica: 1’300 - 2’00m ü.M.; Robusta: 900 - 1’500m ü.M.
Ernte:
Oktober bis Februar (Haupternte); April bis August (Nebenernte)
Varietäten:
Kent, Typica, SL14, SL28, Bugishu, Robusta
Aufbereitung:
Gewaschen ("wugar"), ungewaschen ("drugar")
Regionen:
Bugishu (Mt. Elgon), Viktoriasee, West-Uganda, West-Nile
Produktion:
2.8 Mio. Sack

Asien

 Vietnam

Vietnam

Vietnam – Das zweitgrösste Kaffeeanbauland hat einen rasanten Aufstieg hinter sich, im Jahre 2000 überholte es Kolumbien als zweitgrösstes Anbauland. Es werden hauptsächlich Robusta-Kaffees angebaut.
Vietnamesische Robustas eignen sich hervorragend als Basis für Espressi.

Sie besitzen einen sehr kräftigen Körper, kaum Säure und sind etwas bitterer als Arabicas. Sie haben eine etwas holzige Note im Abgang und schmecken sehr markant und würzig bis erdig.

Robustas besitzen doppelt soviel Koffein wie Arabica. Zudem ergeben Espressomischungen mit Robustas eine hervorragende Crema.

Höhe:
500 - 800m ü.M.
Ernte:
November bis März
Varietäten:
Robusta
Aufbereitung:
Ungewaschen
Regionen:
Central Highlands, Süd- und Nordvietnam
Produktion:
27.5 Mio. Sack
 Indien

Indien

Indien - das sechst grösste Kaffeeanbauland. Die Sage des heiligen Baba Budan erzählt, dass er im 16. Jahrhundert auf seiner Pilgerreise, zurück von Mecca, in Jemen Kaffee entdeckte und diesen mit nach Hause nahm.
Indische Kaffees zeichnen sich durch einen sehr kräftigen Körper, seine milde Säure und seine aromatisch, würzigen Aromen aus.

Eine Spezialität ist der «Indian Monsooned Malabar» kurz auch «IMM» genannt. Er schmeckt nach Bitterschokolade, hat eine würziges Aroma und ist ohne Säuren - perfekt für Espresso-Mischungen.

Höhe:
600 - 2’000m ü.M.
Ernte:
November bis Februar
Varietäten:
Kent, S795, S274, Cauvery, Selection 5/ 9, Robustas
Aufbereitung:
Gewaschen, ungewaschen, monsooned
Regionen:
Karnataka, Kerala, Tamilnadu, Malabar
Produktion:
5.3 Mio. Sack
Indonesien

Indonesien

Indonesien - der weltgrösste Inselstaat und zählt ca. 17’000 Inseln. Die Kaffeegeschichte des viertgrössten Kaffeeproduzenten geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Damals traf der erste Kaffeebaum aus Indien ein.
Der indonesische Kaffee hat einen sehr typischen Charakter, der oftmals polarisiert. Die Kaffees zeichnen sich durch einen sehr kräftigen Körper, eine milde Säure und aromatische, würzigen Aromen aus. Gewisse Kaffees können auch sehr erdig oder sogar holzig schmecken.

Eine Spezialität ist das sogenannte Giling Basah: Bei dieser Methode der nassen Aufbereitung wird das «Parchment» bereits bei einer Restfeuchte von 40% entfernt (normalerweise geschieht dies erst bei einer Restfeuchte von 10 bis 12%). Dadurch wird dem Kaffee die Säure entzogen und einer kräftigerer Körper bildet sich aus.

Höhe:
850 - 1’800m ü.M.
Ernte:
Mai bis Dezember (stark von der Anbauregion abhängig)
Varietäten:
Typica, TimTim, Ateng, Oran, Ganjang, USDA, S975, Robusta
Aufbereitung:
Gewaschen "Giling Basah", ungewaschen, monsooned
Regionen:
Sumatra, Java, Sulawesi, Flores, Bali
Produktion:
11.7 Mio. Sack